Jahresrückblick 2009


Das mannshohe Gras wird geschnitten


Der Bauplatz ist ausgesucht, die ersten Ziegelsteine vor Ort


Der Bananengarten ist unser erstes Projekt

Jahresrückblick 2009

In diesem Jahr ist es endlich so weit: Wir bauen unser Haus und schlagen ab sofort fest unsere Zelte auf dem Grundstück auf. Schon bald reisen die ersten Gäste aus Deutschland an – Familie und Freunde, die sich unser Projekt aus der Nähe anschauen möchten.

Gleichzeitig starten wir im großen Stil mit den Anpflanzungen für den geplanten Export: Zeitgleich bringen wir 10.000 Ananaspflanzen, 1.000 Bananensetzlinge, 1.000 Papayabäume, 50 veredelte Mangobäume und 25 Kokosnusspalmen in die Erde. Es kostet enorme Anstrengungen, diese jungen Kulturen durch die erste knallharte Trockenzeit zu bringen. Neben dem akuten Wassermangel machen uns vor allem Wildschweine zu schaffen, weshalb wir mit der Einzäunung des Geländes beginnen.

Unsere ersten Anpflanzungen erfolgen zwar nach biologischen Richtlinien, folgen aber – der Ordnung halber – noch dem Prinzip klassischer Monokulturen. Erst später werde ich mich intensiv mit Permakultur beschäftigen und mich von dem akkuraten Anpflanzen in „Reih und Glied“ verabschieden. Auch infrastrukturell tut sich viel: Wir errichten eine kleine Staumauer am Wasserfall und legen unseren Hausteich an. Um den angrenzenden Fluss zu schützen und eine Pufferzone einzurichten, kaufen wir ein weiteres Grundstück im Süden sowie zwei kleinere Parzellen im Norden hinzu – denn unser Naturschutz stößt bei einigen Nachbarn mit anderen Prioritäten zunehmend auf Unverständnis.

Trotz dieser Hürden wachsen wir immer stärker in die Dorfgemeinschaft hinein. Über 40 Menschen aus dem Dorf arbeiten mittlerweile abwechselnd bei uns auf der Farm. Dass ich weder rauche noch trinke und mich zudem vegan ernähre, verschafft mir im buddhistischen Umfeld großen Respekt. Die Arbeiter machen sogar einen Bogen um mich, um in meiner Gegenwart keine Betelnüsse zu kauen oder zu rauchen. Da auch meine Singhalesisch-Kenntnisse kontinuierlich besser werden, finden wir Schritt für Schritt unseren festen Platz im Dorf.

Rückblickend werden wir 2009 trotz anfänglicher Bedenken sehr herzlich aufgenommen – wir haben echtes Glück mit unseren Nachbarn!

Das Jahr im Überblick

Januar

  • Gras schneiden auf unserem Grundstück – überall steht es 2-3m hoch!
  • Der zukünftige Bananengarten wird teilweise umgegraben
  • 13. Januar – Das Fundament für unser Haus wird gelegt
  • Wir beginnen mit dem Bau des Hauses und Leben nun bereits in einem Zelt auf dem Grundstück 😉
  • Der Maurer kommt für eine Woche vorbei und unser Haus nimmt langsam Form an


Die ersten Wände stehen


Die Grundmauern sind fast fertig

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Das Dach: Zunächst aus einfachen Balken und Palmenblättern

Februar

  • 18. Februar – Das Palmendach unseres kleinen Hauses ist gedeckt!
  • 20. Februar – Am Wasserfall wird eine kleine Staumauer errichtet
  • Das Haus bekommt einen einfachen Lehmputz von Außen und Innen

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Die Staumauer am Wasserfall

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Unsere persönliche Lehm-Mischung mit 1/20 Zement

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Das Haus wird verputzt

März

  • Erste Gräben werden im Bananengarten angelegt
  • Wir bauen uns ein Kompostklo

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Gräben im zukünftigen Bananengarten gegen Bodenerosion

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Das Kompostklo

April

  • Ole, ein guter Freund und der erste Besucher aus Deutschland kommt vorbei um sich unser Projekt anzuschauen.
  • Genau zu diesem Zeitpunkt werde ich leider krank. Anusha ist zunächst etwas hilflos, Ole steht aber mit Rat und Tat einfühlsam zur Seite und sorgt dafür das wir die schwierige Situation gut durchstehen. Auch wenn sein Urlaub dadurch ziemlich eingeschränkt sein wird, macht er nicht nur das Beste aus der Situation, sondern steckt uns mit seinem Optimismus auch noch an. Danke!

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Gotu Kola, Kankun (Spinat) und Süßkartoffeln

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Maniok

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Die Küchenhütte

Mai

  • Meine Eltern besuchen uns und helfen sogar beim Einpflanzen der Bananen. Sie sind begeistert von dem was wir bisher auf die Beine gestellt haben und bringen einige nützliche Dinge mit aus Deutschland. Die zwei Wochen sind viel zu kurz, aber mein Vater hat wie immer einen engen Zeitplan;-)
  • Wasserleitungen und ein Wassertank werden angeschafft
  • Wir zäunen einen Teil des Grundstücks ein und lassen Kühe aus dem Dorf vorübergehend dort weiden um das Gras kurz zu halten und gleichzeitig vorzudüngen.

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Einzäunung für Kühe aus dem Dorf

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Anusha beobachtet eine Echse

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Unser Haus – langsam wird es heimisch

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Papaya Setzlinge

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Wassertank oben auf dem Hügel

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Gemüsebeete

Juni

  • Beete für die Ananas werden vorbereitet
  • Überall wird die Erde umgegraben und wir versuchen das Gras zu entwurzeln
  • Der Kampf gegen das besonders tief verwurzelte Illuk-Gras beginnt
  • Es werden weitere Pflanzlöcher für Bananen gegraben

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Bananen werden eingepflanzt

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Bene wieder am Beton mischen

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Bene nach getaner Arbeit

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Bananenpflanzen

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Lieferung Kuhmist

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Die ersten Bananen wurden eingepflanzt

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Eine Ladung Stroh wird abgeladen

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Der Bananengarten

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Die Papayas werden langsam größer

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Der Bananengarten bekommt ein paar Wasserleitungen

Juli

  • 3. Juli – Die Staumauer für den Teich am Haus wird fertiggestellt
  • Wir setzten nun einen Ochsenpflug ein, um dem Illukgras beizukommen
  • Immer mehr Beete für die geplanten Ananas werden angelegt
  • 12. Juli – Ein weiteres Grundstück wird zugekauft.
  • Wir bekommen 50 veredelte Mangobäumchen
  • Wir lassen zwei Tische (für die Küche) beim Dorftischler anfertigen
  • Eine Wasserleitung wird verlegt und wir zapfen nun Wasser vom Fluss ab
  • Wir verlegen Wasserleitungen auch im Bananengarten
  • Weitere Gräben werden im Papayagarten angelegt
  • Wir kompostieren jetzt im großen Stil.

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Die Bananen gedeihen

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Wasserleitungen im Bananengarten

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Neue Wasserleitungen gut verzurrt auf dem „TukTuk“

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Okraschoten

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Papaya Pflänzchen

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Doppelter Ochsenpflug im Einsatz

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Die Teichmauer ist fertig

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Anusha in Ihrem Reich

August

  • Pflanzlöcher für die Papayas und Mangobäumchen werden angelegt.
  • 18. August – Zukauf eines weiteren Grundstücks
  • Die Arbeiten am Schwimmteich beginnen
  • Zum ersten Mal erleben wir Waldbrände/Brandrohdungen

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Feuer auf der anderen Flussseite

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Der Nachbarhügel steht in Flammen

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Blick auf die Straße runter zum Bananengarten

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Der Bananengarten

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Pflanzlöcher für Papayas

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Kompostieren

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Früchte von den Nachbarn

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Mango Bäumchen

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Papaya Setzlinge

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Die ersten Papayas im Feld

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Wasserfall und Bach am Haus

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Giftige Schlange

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Unser Haus mit Teich und Brücke

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Wilde Frucht aus dem Flusswald

September

  • 9. September – Die ersten 24 Mangobäumchen werden eingepflanzt
  • 3. September – Zukauf eines kleinen Nachbargrundstücks
  • Der Versuch Papayas im unteren Teil des Grundstücks anzupflanzen schlägt fehl – Affen fallen über die Jungpflanzen her.
  • Wir versenken einen Wassertank im heißen Komposthaufen 😉
  • Eine Outdoor-Dusche wird gebaut und wir haben somit heißes Wasser!
  • Wir schaffen eine Wasserpumpe an um die Papayas zu bewässern
  • Wir fahren jetzt auch leere Reishülsen an und stellen daraus Biokohle-Dünger her
  • Die Pflanzlöcher für die Papayas werden mit Kompost gefüllt

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Erste Ananas Beete

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Im Hintergrund der Dorfberg

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Gräben für Ananas – Die Papayas werden größer

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Das Illuk Gras wird samt Wurzeln ausgegraben

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Die Arbeiter aus dem Dorf

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Johnny, die Wasserpumpe

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Königskokosnuß keimt

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Steinmauern auf Kontur gegen Bodenerosion

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Der Teich vorm Haus ist nach dem Regen randvoll

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Vorbereitungen für die Ananaspflanzen

Oktober

  • Weitere Beete für die geplanten Ananas werden angelegt

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Bananengarten

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Süßkartoffeln, Mais und Papayas – Weitere Gräben gegen Bodenerosion

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Die ArbeiterInnen machen Pause

November

  • 10.000 Ananas Setzlinge werden von der Westküste herangeschafft
  • 26. November –  Die letzten Papayas werden eingepflanzt
  • Alle Ananas müssen sortiert und vorbereitet werden, was äußerst aufwendig wird

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Die Ananas Ableger werden vorbereitet

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Das Sortieren der Ableger nach Größe ist aufwendig

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Die ersten Ananas sind gepflanzt

Dezember

  • Grenzzäune werden parallel angelegt
  • 10. Dezember – Wir beginnen die Ananas endlich einzupflanzen
  • Die ersten Papayas blühen bereits
  • Die Pflanzlöcher für die Mangos werden ausgehoben
  • Der Wildschweinzaun wird fertiggestellt

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Benjamin im Bananengarten

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Kürbis

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Bananengarten

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Ananas im unteren Teil des Grundstücks

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Die Vorschulkinder bei einer Aufführung

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Sohn eines Arbeiters – Papaya Anpflanzungen mit Dorfberg im Hintergund

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Anusha freut sich über den Mais und die Papaya Bäumchen

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Ananas im Dschungel

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Der neue Grenzzaun im Süden – Mango Bäumchen