Jahresrückblick 2017

Ein Jahr des Wandels, neuer Lebensgeister und das große Familienglück

Das Jahr 2017 war in jeder Hinsicht von Wandel und Wachstum geprägt. Während die Fruchtlawine zunehmend an Fahrt aufnahm und gefestigte Strukturen einforderte, reifte auf der Farm der Plan für eine Ausweitung unserer Infrastruktur – von einer nachhaltigen Outdoor-Küche bis zum Bau einer Camping-Sanitäranlage. Über allen Projekten strahlte jedoch ein ganz persönliches Wunder: Die Schwangerschaft von Anusha und die Geburt unserer Tochter Sara, die unser Leben im Oktober bereicherte und unserem Schaffen in Sri Lanka eine vollkommen neue Tiefe verlieh.



Januar: Der feine Schliff & warme Duschen Da unser Fruchtversand viel Aufmerksamkeit verlangte, verbrachte ich viel Zeit in Ragama nahe Colombo. Wann immer ich in Monaragala war, nutzte ich die Tage für den Garten und die Infrastruktur. Das Outdoor-Bad und die Küche bekamen endlich jene feinen Details verpasst, die aus einer Provisoriumslösung eine echte Wohlfühloase machten. Das absolute Highlight des Monats: Die Installation unserer neuen Solar-Heißwasseranlage – frieren beim Duschen gehörte für Anusha damit endgültig der Vergangenheit an.

Februar: Fotoshootings & Herzensgesten Anfang Februar stand das offizielle Fotoshooting für die Fruchtlawine an. Trotz leichtem organisatorischen Chaos und spontanen Terminverschiebungen des Fotografen gelangen uns wunderschöne Aufnahmen unserer Früchte. Ein ganz besonderer Moment war der erste Geburtstag von Anushas Nichte: Ihre Mutter schlug vor, anlässlich des Tages ein lokales Altersheim zu besuchen und für die Bewohner zu kochen – ein berührender Nachmittag voller Geschichten und Begegnungen mit Menschen.

März: Meeresbrise & Bergtouren Lieber Besuch von Freunden aus Deutschland brachte uns eine wohlverdiente Auszeit: Wir gönnten uns einen kleinen Strandurlaub an der Südküste Sri Lankas. Frisch aufgetankt ging es zurück nach Monaragala, wo wir unseren Dorfberg erklommen und eine eindrucksvolle Wanderung auf den benachbarten G-Lon Berg unternahmen.

April: Große Neuigkeiten & Raum für Neues Im April wurde es offiziell: Anusha war schwanger! Die Freude war riesig, bedeutete aber auch, dass wir zügig nach einer Vertretung für ihre Aufgaben bei der Fruchtlawine suchen mussten, damit sie sich ganz auf sich und das Baby konzentrieren konnte. Parallel dazu begann ich in Monaragala mit den Begradigungsarbeiten für die Fläche unserer künftigen Baumschule.

Mai: Auszeiten, Ayurveda & Saunagedanken Nach dem Besuch von Freunden aus Australien nahm ich mir bewusst Zeit zur Regeneration. Ich fastete eine Woche und schloss eine Panchakarma-Kur in einem Ayurveda-Krankenhaus in Medagama an. Die Massagen waren wohltuend, doch die intensivste Erfahrung brachten das Fasten und die Schwitzbäder – der erste Gedanke zum Bau einer eigenen Sauna war geboren.

Juni: Mondholz, Superfoods & Camping-Pläne Der Juni war prall gefüllt: Wir begannen mit dem Leveln des Geländes für unseren späteren Yogakreis und erhielten ein wunderbares Paket mit Nüssen und Superfoods aus Deutschland. Ein Excalibur-Dörrautomat wurde erfolgreich importiert, um künftig Früchte schonend zu konservieren. Gleichzeitig starteten die Materiallieferungen für ein geplantes Sanitärgebäude mit acht Toiletten am Campingplatz – direkt angeschlossen an unsere Biogasanlage. Nebenbei lernten wir bei weiteren Schlangenbegegnungen durch Fotos und Fachexperten immer besser einzuschätzen, welche Tiere harmlos sind.

Juli: Küchenneubau & Traditionshandwerk Anusha wünschte sich für die Outdoor-Küche endlich feste Türen zum Abschließen. Wir gaben das Projekt in professionelle Hände und schlugen kurz vor Vollmond einen Boruta-Baum (Satinholz) – unser erstes echtes Experiment mit Mondholz. Gemeinsam mit Kamal erneuerten wir zudem das Dach von Küche und Bad und errichteten drei massive Pfeiler für das Dach des neuen Bürohauses.

August: Vollendung der Traumküche Der August stand im Zeichen des feinen Handwerks. Eine ganze Woche lang wurde geschliffen, versiegelt und lackiert. Mit einer edlen Arbeitsplatte aus schwarzen Fliesen und den frisch montierten Satinholz-Türen war unsere Outdoor-Küche nun vollendet. Ende des Monats reiste ich für eine Woche nach Colombo, um dringende Arbeiten für den Fruchtversand abzuarbeiten.

September: Voller Fokus auf das große Ereignis Im September kehrte eine ruhige, fokussierte Atmosphäre auf der Farm ein. Alles drehte sich um die bevorstehende Hausgeburt, die Vorbereitungen im Nest und die mentale Einkehr für diesen neuen Lebensabschnitt.

Oktober: Willkommen auf der Welt, kleine Sara! Am 1. Oktober war es schließlich soweit: Unsere Tochter Sara erblickte gesund das Licht der Welt. Der gesamte Monat stand im Zeichen der Familie, des Ankommens und des gemeinsamen Kennenlernens in der Geborgenheit unseres Zuhauses.

November: Fundamente für das Sanitärgebäude Nach den intensiven ersten Wochen mit dem Baby nahm der Baubetrieb auf der Farm wieder Fahrt auf. Wir begannen mit dem Ausheben und Gießen des Fundaments für das große Toilettenhaus am Campingplatz.

Dezember: Baufortschritte & ein friedlicher Jahresabschluss Der letzte Monat des Jahres gehörte den Maurer- und Verputzarbeiten. Stein für Stein wuchsen die Wände des Sanitärgebäudes in die Höhe und gaben dem Areal eine klare Struktur. Mit dem fertigen Rohbau und der kleinen Sara im Arm ließen wir ein ereignisreiches, erfülltes Jahr 2017 dankbar ausklingen.

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